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  • Sage Operations testen: Testversionen und Kosten im Überblick

    Sage Operations testen: Testversionen und Kosten im Überblick

    Ein ERP wählt man nicht nach Prospekt aus. Wer Sage Operations in Betracht zieht, möchte sehen, wie sich Artikel anlegen, Bestellungen auslösen und Bestände führen lassen. intellicon bietet dafür zwei Wege an, die sich in Aufwand, Dauer und Kosten unterscheiden.

    Kurz gesagt: Sage Operations lässt sich bei intellicon auf zwei Arten testen: kostenlos in einer geteilten Demo mit Testmandant, Handbuch, Schnellanleitung und Video oder in einem eigenen Testsystem. Das eigene Testsystem kostet 99 € für einen Monat, 249 € für drei Monate und 459 € für sechs Monate und kann später als Livemandant weiterverwendet werden. Ergänzend gibt es eine 90-minütige Einweisung per TeamViewer zum Pauschalpreis.

    Was ist Sage Operations?

    Sage Operations ist ein cloud-natives ERP für Handel und diskrete Fertigung in kleinen und mittleren Unternehmen. Bis November 2025 hieß es Sage Distribution and Manufacturing Operations (SDMO); die Hintergründe stehen in der Meldung SDMO wird zu Sage Operations.

    Zum Funktionsumfang gehören Beschaffung mit Bestellvorschlägen, Bestandsmanagement über mehrere Standorte, Mehrsprachigkeit und Mehrwährung. Stücklisten und Fertigungsstatus bietet das optionale Modul „Manufacturing Operations“. Updates und Backups übernimmt Sage. Einen Überblick gibt die Seite Sage Operations, das Cloud-ERP für Handel und Fertigung.

    Welche Testmöglichkeiten gibt es für Sage Operations?

    Die Varianten und Preise stammen von der Seite Sage Operations testen von intellicon, Stand Oktober 2026.

    VarianteKostenInhaltGeeignet für
    Geteilte DemokostenlosTestmandant, Handbuch, Schnellanleitung, Videoeinen ersten Eindruck von Oberfläche und Abläufen
    Eigenes Testsystem, 1 Monat99 €eigenes System, später als Livemandant nutzbareinen kompakten Test mit eigenen Beispieldaten
    Eigenes Testsystem, 3 Monate249 €eigenes System, später als Livemandant nutzbareinen Test mit mehreren Abteilungen
    Eigenes Testsystem, 6 Monate459 €eigenes System, später als Livemandant nutzbareine gründliche Prüfung neben dem Tagesgeschäft
    EinweisungPauschalpreis90 Minuten per TeamViewereinen schnellen, angeleiteten Einstieg

    Die kostenlose geteilte Demo

    Die geteilte Demo ist der schnellste Einstieg. Sie arbeiten in einem vorbereiteten Testmandanten und werden von Handbuch, Schnellanleitung und Video begleitet. Weil die Demo geteilt ist, gehören dort keine vertraulichen Echtdaten hinein.

    Das eigene Testsystem

    Mit einem eigenen Testsystem prüfen Sie Sage Operations in Ruhe und mit Ihren eigenen Beispieldaten. Der wichtigste Vorteil: Das System kann später als Livemandant weiterverwendet werden. Was Sie im Test einrichten, kann damit die Grundlage für den späteren Echtbetrieb bilden.

    Die Einweisung per TeamViewer

    Die 90-minütige Einweisung zum Pauschalpreis spart Zeit beim Einarbeiten. Gerade wenn mehrere Personen testen sollen, ist ein gemeinsamer, angeleiteter Start sinnvoll. Den aktuellen Pauschalpreis erfragen Sie bei intellicon.

    Wie gehen Sie beim Testen am besten vor?

    Ein Test bringt am meisten, wenn er ein klares Ziel hat. Die folgende Reihenfolge führt in überschaubaren Schritten von der Demo zur Entscheidung:

    1. Ziele festlegen: Schreiben Sie drei bis fünf Abläufe auf, die das System sicher beherrschen muss.
    2. Mit der Demo beginnen: Verschaffen Sie sich in der kostenlosen Demo einen ersten Eindruck von Oberfläche und Logik.
    3. Einweisung nutzen: Lassen Sie sich die Grundlagen in der Einweisung zeigen, bevor Sie eigene Daten erfassen.
    4. Eigenes Testsystem aufsetzen: Erfassen Sie repräsentative Beispieldaten, etwa typische Artikel, Lieferanten und Kunden.
    5. Kernabläufe durchspielen: Testen Sie Ihre Abläufe vom Einkauf bis zur Auslieferung mit realistischen Fällen.
    6. Buchhaltung einbeziehen: Prüfen Sie mit Ihrer Buchhaltung oder Steuerkanzlei die Übergabe der Buchungsdaten.
    7. Entscheiden: Wenn alles passt, kann das Testsystem als Livemandant weiterlaufen.

    Was sollten Sie im Test unbedingt prüfen?

    • Beschaffung: Passen die Bestellvorschläge zu Ihrer Art, Ware nachzubestellen?
    • Lager: Lassen sich Ihre Standorte und Bestände sinnvoll abbilden?
    • Fertigung: Stücklisten und Fertigungsstatus gehören zum optionalen Modul „Manufacturing Operations“. Klären Sie vorab, ob es in Ihrem Testsystem enthalten ist.
    • Sprachen und Währungen: Wenn Sie international arbeiten, testen Sie Belege in den benötigten Sprachen und Währungen.
    • Buchhaltung: Sage Operations hat keine eigene Finanzbuchhaltung. Prüfen Sie den Import in Sage 100 Rechnungswesen oder den DATEV-Export (CSV).
    • Shop-Anbindung: Für Shopify gibt es eine Cloud-Schnittstelle von intellicon, die laut Beschreibung Artikel, Preise, Bestände und Kundendaten synchronisiert, Aufträge importiert und Trackingdaten an Shopify zurückmeldet. Details unter Shopify mit Sage Operations verbinden.
    • Varianten: Sage Operations kennt keine Variantenartikel. Wer im Shop Varianten anbietet, kann sie über intellicon Commerce aus einzelnen Artikeln (SKUs) zusammensetzen.

    Worauf sollten Sie achten?

    Ein Test zeigt das System im Standard. Einige Punkte sollten Sie deshalb getrennt klären:

    • Schnittstellen und Altdaten sind eigene Schritte. Anbindungen an Shop, Versand oder Buchhaltung und die Übernahme Ihrer bisherigen Daten sollten Sie gesondert besprechen.
    • Testpreise sind keine Betriebskosten. Die genannten Preise gelten für das Testsystem. Lassen Sie sich die laufenden Kosten für den Echtbetrieb separat anbieten.
    • Buchhaltungsweg früh festlegen. Weil Sage Operations keine eigene Finanzbuchhaltung hat, sollte die Steuerkanzlei früh eingebunden sein.

    Ob Sage Operations oder Sage 100 grundsätzlich besser zu Ihnen passt, erklärt der Beitrag Sage 100 oder Sage Operations: Was ist der Unterschied?

    Häufige Fragen

    Gibt es eine kostenlose Testversion von Sage Operations?

    Ja. intellicon bietet eine kostenlose geteilte Demo mit Testmandant, Handbuch, Schnellanleitung und Video an. Für einen Test mit eigenen Daten gibt es zusätzlich kostenpflichtige eigene Testsysteme.

    Was kostet ein eigenes Testsystem für Sage Operations?

    Ein eigenes Testsystem kostet bei intellicon 99 € für einen Monat, 249 € für drei Monate und 459 € für sechs Monate (Stand Oktober 2026). Eine 90-minütige Einweisung per TeamViewer ist zum Pauschalpreis zubuchbar.

    Kann ich das Testsystem später produktiv nutzen?

    Ja. Das eigene Testsystem kann später als Livemandant weiterverwendet werden. Was Sie im Test einrichten, muss damit nicht zwingend verloren gehen.

    Kann ich im Test auch die Buchhaltung prüfen?

    Sage Operations hat keine eigene Finanzbuchhaltung. Prüfen Sie im Test daher die Übergabe der Buchungen, also den Import in Sage 100 Rechnungswesen oder den DATEV-Export im CSV-Format.

    Alle Testvarianten und die Anmeldung finden Sie auf der Seite Sage Operations testen. Wenn Sie vorab klären möchten, welche Variante für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, buchen Sie eine kostenlose Erstberatung (30 Minuten).

  • Sage 100 oder Sage Operations: Was ist der Unterschied?

    Sage 100 oder Sage Operations: Was ist der Unterschied?

    Sage 100 und Sage Operations werden beide für Unternehmen mit 5 bis 100 Mitarbeitenden empfohlen. Trotzdem folgen sie unterschiedlichen Konzepten. Spätestens bei der Finanzbuchhaltung zeigt sich, dass die Wahl mehr ist als die Frage „Cloud oder nicht Cloud“.

    Kurz gesagt: Sage 100 ist eine Windows-Software mit Warenwirtschaft und eigenem Rechnungswesen, die im eigenen Haus oder bei einem Hosting-Partner läuft. Sage Operations ist ein cloud-natives ERP für Handel und diskrete Fertigung, bei dem Sage Updates und Backups übernimmt. Eine eigene Finanzbuchhaltung hat Sage Operations nicht: Buchungen gehen per Import in Sage 100 Rechnungswesen oder als DATEV-Export (CSV) an die Buchhaltung.

    Was haben Sage 100 und Sage Operations gemeinsam?

    Beide Systeme stammen von Sage und richten sich nach Empfehlung von intellicon an Unternehmen mit 5 bis 100 Mitarbeitenden. Beide bilden die Warenwirtschaft ab und lassen sich an Onlineshops anbinden. Damit stehen sie bei vielen Mittelständlern direkt nebeneinander auf der Auswahlliste.

    Der Unterschied liegt weniger in der Unternehmensgröße als im Betriebsmodell und im Umgang mit der Buchhaltung. Einen Überblick über alle vier Sage ERP-Systeme gibt der Beitrag Sage ERP Vergleich: Welches Sage ERP passt zu Ihrem Unternehmen?

    Wie unterscheiden sich Sage 100 und Sage Operations im Überblick?

    Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Grundlage ist die Seite Sage ERP-Systeme im Vergleich von intellicon, Stand Oktober 2026.

    KriteriumSage 100Sage Operations
    Empfohlene Größe5 bis 100 Mitarbeitende5 bis 100 Mitarbeitende
    BetriebWindows-Software im Haus oder gehostet bei Cloud-PartnernCloud-nativ, keine eigenen Server nötig
    Updates und Backupsorganisiert der Betreiber selbst oder der Hosting-Partnerübernimmt Sage
    LizenzMiete (Connected); Kauflizenz „Desktop“ seit 01.01.2025 ohne UpdatesCloud-Betrieb durch Sage
    Finanzbuchhaltungeigenes Sage 100 Rechnungswesenkeine eigene; Import in Sage 100 Rechnungswesen oder DATEV-Export (CSV)
    DATEV ohne eigenes RechnungswesenDATEV-Schnittstelle von intellicon direkt aus der WarenwirtschaftDATEV-Export (CSV); Anbindung über intellicon Commerce laut intellicon in Vorbereitung
    Shop-Anbindung (Beispiele)Multi-Shop-Schnittstelle von intelliconShopify-Schnittstelle von intellicon, intellicon Commerce

    Wie werden Sage 100 und Sage Operations betrieben?

    Sage 100 ist eine Windows-Software, die im eigenen Haus oder gehostet bei Cloud-Partnern läuft. Laut Sage ist sie keine reine Cloud-Lösung. Sie wird heute zur Miete angeboten (Connected). Die frühere Kauflizenz „Desktop“ ist seit dem 1. Januar 2025 im Extended Support und erhält keine Updates mehr.

    Sage Operations, bis November 2025 unter dem Namen Sage Distribution and Manufacturing Operations (SDMO) bekannt, ist dagegen von Grund auf für die Cloud gebaut. Updates und Backups übernimmt Sage. Zum Funktionsumfang gehören Beschaffung mit Bestellvorschlägen, Bestandsmanagement über mehrere Standorte, Mehrsprachigkeit und Mehrwährung. Stücklisten und Fertigungsstatus gibt es über das optionale Modul „Manufacturing Operations“. Mehr dazu auf der Seite Sage Operations, das Cloud-ERP für Handel und Fertigung.

    Was bedeutet die fehlende Finanzbuchhaltung bei Sage Operations?

    Sage Operations erzeugt Belege wie Rechnungen und Gutschriften, führt aber selbst keine Finanzbuchhaltung. Die eigentliche Buchführung mit Sachkonten, Umsatzsteuer und Abschlüssen findet in einem anderen System statt. Für die Übergabe nennt die Vergleichsseite zwei Wege.

    Weg 1: Import in Sage 100 Rechnungswesen

    Die Buchungen aus Sage Operations werden in Sage 100 Rechnungswesen importiert. Dieser Weg passt zu Unternehmen, die ihre Buchhaltung im eigenen Haus führen und dafür bereits Sage 100 Rechnungswesen nutzen oder nutzen wollen.

    Weg 2: DATEV-Export für die Steuerkanzlei

    Alternativ gibt Sage Operations die Buchungen als DATEV-Export im CSV-Format aus. Das ist naheliegend, wenn die Steuerkanzlei die Finanzbuchhaltung in DATEV führt. Eine direkte DATEV-Anbindung über intellicon Commerce ist laut intellicon in Vorbereitung. Fragen Sie nach dem aktuellen Stand, bevor Sie damit planen.

    Auf der Vergleichsseite wird außerdem Sage Intacct als Finanzlösung genannt, die neben Sage Operations steht. Ob dieser Weg für Sie infrage kommt, sollte im Einzelfall geklärt werden.

    Wie kommen Buchungsdaten aus Sage 100 zu DATEV?

    Sage 100 bringt mit dem Rechnungswesen eine eigene Finanzbuchhaltung mit. Viele Unternehmen lassen ihre Buchhaltung aber beim Steuerberater in DATEV führen. Für diesen Fall übergibt die DATEV-Schnittstelle zur Sage 100 Ausgangs- und Eingangsrechnungen direkt aus der Warenwirtschaft, ohne dass Sage Rechnungswesen nötig ist.

    Die Schnittstelle gibt es in drei Varianten: als Datei im DATEV-Format, direkt zu DATEV Unternehmen online oder über intellicon DATEV Connect zur lokal installierten DATEV-Finanzbuchhaltung.

    Für wen eignet sich welches System?

    Sage 100 spricht für sich, wenn …

    • Sie Warenwirtschaft und Finanzbuchhaltung in einem System führen wollen,
    • Ihre Daten im eigenen Haus oder bei einem Hosting-Partner Ihrer Wahl liegen sollen,
    • Sie bereits Sage 100 einsetzen und Erweiterungen wie Versand-, Zoll- oder Shop-Schnittstellen nutzen.

    Sage Operations spricht für sich, wenn …

    • Sie keine eigenen Server betreiben wollen und Updates sowie Backups bei Sage liegen sollen,
    • Sie Bestände über mehrere Standorte führen oder mehrsprachig und in mehreren Währungen arbeiten,
    • Ihre Buchhaltung ohnehin beim Steuerberater in DATEV oder in einem separaten Rechnungswesen liegt.

    Worauf sollten Sie bei der Entscheidung achten?

    • Buchhaltungsweg vorher klären. Sprechen Sie mit Ihrer Steuerkanzlei, bevor Sie sich für Sage Operations entscheiden. Der Weg der Buchungsdaten sollte feststehen, bevor die erste Rechnung geschrieben wird.
    • Erweiterungen prüfen. Viele Zusatzmodule, etwa die Versand-, Zoll- und DATEV-Lösungen von intellicon, sind für Sage 100 dokumentiert. Klären Sie vor einem Wechsel, welche Ihrer heutigen Erweiterungen es für Sage Operations gibt.
    • Varianten bedenken. Sage Operations kennt keine Variantenartikel. Für Shops kann intellicon Commerce einzelne Artikel (SKUs) im Shopsystem zu einem Variantenprodukt zusammenfassen.
    • Wechsel ist möglich. Ein Umstieg von Sage 100 auf Sage Operations gehört zu den Wechselpfaden, die intellicon begleitet. Die Daten werden nach eigener Angabe über eine eigene Schnittstelle übernommen, geprüft und mit Protokoll.

    Wer Sage Operations vorher ausprobieren möchte, findet die Möglichkeiten im Beitrag Sage Operations testen: Testversionen und Kosten.

    Häufige Fragen

    Ist Sage Operations der Nachfolger von Sage 100?

    Dafür gibt es in den hier ausgewerteten Quellen keinen Beleg. Beide Systeme werden nebeneinander angeboten, Sage 100 heute als Mietlizenz (Connected). Ein Wechsel von Sage 100 zu Sage Operations ist möglich, aber kein Muss.

    Kann ich Sage Operations mit DATEV nutzen?

    Ja, über einen DATEV-Export im CSV-Format. Eine direkte DATEV-Anbindung über intellicon Commerce ist laut intellicon in Vorbereitung.

    Wie hieß Sage Operations früher?

    Sage Operations hieß früher Sage Distribution and Manufacturing Operations, kurz SDMO. Die Umbenennung wurde im November 2025 bekannt gegeben.

    Brauche ich für die DATEV-Übergabe aus Sage 100 das Sage Rechnungswesen?

    Nein. Die DATEV-Schnittstelle von intellicon übergibt Ausgangs- und Eingangsrechnungen direkt aus der Sage 100 Warenwirtschaft. Ein Sage Rechnungswesen oder eine OP-Verwaltung ist dafür nicht nötig.

    Welches der beiden Systeme besser passt, hängt vor allem von Betriebsmodell und Buchhaltungsweg ab. Eine erste Orientierung gibt die Entscheidungshilfe auf der Seite Sage ERP-Systeme im Vergleich. Wenn Sie Ihre Situation direkt besprechen möchten, buchen Sie eine kostenlose Erstberatung (30 Minuten).